Seminare

Seminare

Die Seminare richten sich an Fachpersonen aus Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Familien- und Paarberatung, Pädagogik, Schule, Erwachsenenbildung, Justiz, Organisationsentwicklung, Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Ziel der Seminare ist psychodramatische Aktionsmethoden für die eigene Berufspraxis zu entdecken und entwickeln.

Der Kern unserer Seminare besteht nicht aus Power-Point-Präsentationen, sonder aus der szenischen Darstellung von Lerninhalten, um ein gemeinsames Explorieren und Denken zu ermöglichen.

“Denken heißt forschen, untersuchen, umdrehen, prüfen und ergänzen mit dem Ziel, etwas Neues zu finden oder etwas bereits Bekanntes in einem neuen Licht zu sehen - kurz, es heisst Fragen stellen.“ (John Dewey)

Was ist ein Trauma und welche Behandlungen.

Trauma Behandlungen sind individuell. Sie bieten heute therapieübergreifende Konzepte, die verschiedene psychotherapeutische Ansätze integriert. Das beinhaltet sowohl medizinisch-psychiatrische und psychologisch orientierte therapeutische Konzepte. Die Art und Ausprägungen von Traumata sind sehr unterschiedlich und bedürfen der genauen Diagnose. Mit einem kürzlich stattgefundenen oder Aktual-Trauma z. B. eines Überfalls, wird anders umgegangen als mit den Auswirkungen von Langzeit- oder frühkindlichen Traumata. Psychische Traumatisierungen können Posttraumatische Belastungsstörungen verursachen, aber auch weitere psychische und körperliche Störungen induzieren. Dazu gehören psychosomatische Störungen, Essstörungen, Depressionen, Angst und dissoziative Störungen. Eine der wichtigsten therapeutischen Interventionen sind Stabilisierungstechniken, welche praxisnah vermittelt und mit Rollenspielen eingeübt werden ebenso wie auch weitere Aktionsmethoden zum Einsatz kommen.

Voraussetzung ist die aktive Teilnahme und die Bereitschaft Fälle mitzubringen.

Das Seminar wendet sich an Psychologinnen und Ärzte in Ausbildung. Dieses Seminar soll einen Einblick in die psychotherapeutische Arbeit mit verschiedenen Traumata ermöglichen.

Lernziele

In diesem Workshop werden die Grundunterschiede verschiedener Traumata diagnostisch und therapeutisch erarbeitet. Psychodrama ist von der FMH als Psychotherapiemethode anerkannt.

 

Leitung: Dr. med. Susanne Kunz Mehlstaub (www.kunz-psychotherapie.ch)
Ort: Glockengasse 4, 9000 St. Gallen
Datum: 25./26. Oktober 2018 • Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und Freitag von 09.00 bis 20.00
Kosten: CHF 550.-
Anmeldung: Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

 

Lektionen (Credits)

14 Lektionen Wissen und Könne werden im Rahmen der Weiterbildung in Psychodrama anerkannt (führt zum Fachtitel PsychodramatikerIn PDH).

Für PsychologInnen werden 14 Lektionen Wissen und Können auch im Rahmen der Weiterbildung in Humanistischer Psychotherapie mit Schwerpunkt Psychodrama angerechnet. Für ÄrztInnen werden 12 Credits der SGPP ausgestellt.


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Das Ein-Personen-Rollenspiel in Beratung, Coaching, Therapie und Supervision

Das psychodramatische Rollenspiel ist auch im Einzelsetting ein wirksames Lerninstrument. Dieser Lehrgang richtet sich an erfahrene Fachpersonen, die vermehrt Psychodrama-Elemente und kreative Techniken in ihre Einzelarbeit integrieren möchten. In praxisbezogenen Fallbeispielen wird praktisches und theoretisches Verständnis vermittelt für die Wirkungsweise einiger zentraler Instrumente und Techniken des Psychodramas. Grundlage dieser Seminare sind die Rollenspiel-Bücher von Roger Schaller.