Seminare

Seminare

 

Die Seminare richten sich an Fachpersonen aus Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Familien- und Paarberatung, Pädagogik, Schule, Erwachsenenbildung, Justiz, Organisationsentwicklung, Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Ziel der Seminare ist psychodramatische Aktionsmethoden für die eigene Berufspraxis zu entdecken und entwickeln.

 

 

Der Kern unserer Seminare besteht nicht aus Power-Point-Präsentationen, sonder aus der szenischen Darstellung von Lerninhalten, um ein gemeinsames Explorieren und Denken zu ermöglichen.

 

“Denken heißt forschen, untersuchen, umdrehen, prüfen und ergänzen mit dem Ziel, etwas Neues zu finden oder etwas bereits Bekanntes in einem neuen Licht zu sehen - kurz, es heisst Fragen stellen.“ (John Dewey)

 

 

Die Menschen, die wir begleiten sind immer auch mit existentiellen Themen beschäftigt: mit der Frage nach dem Sinn des Lebens oder der Auseinandersetzung mit dem Tod, mit ethischen Fragestellungen oder dem Streben nach Glück. Es ist eine Stärke des Psychodramas, dass Moreno sein Verfahren ganz selbstverständlich für diese Dimensionen des Lebens geöffnet hat. In diesem Weiterbildungsseminar werden wir uns mit den zentralen Erkenntnissen der „existentiellen Psychotherapie“ von Yalom und der Glücksforschung auseinandersetzen.

 

Leitung:          Christoph Hutter, Leiter psychologisches

                         Beratungszentrum Lingen/Ems

Ort:                  Zürich, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14

Datum:            15./16. Juni 2018 • Freitag/Samstag von 09.00 bis 17.00

Kosten:            CHF 450.-

Anmeldung:    Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden /

                         www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

 

In der Anwendung des Psychodramas können wir auf ein reiches Repertoire von Techniken und Arrangements zurück greifen, haben in der Regel ein humanistisches Menschbild als Grundhaltung, und es stehen uns differenzierte theoretische Ansätze zur Verfügung. Aber was sind unsere Beweggründe, dass wir mit einer Inszenierung beginnen, bestimmte Techniken anwenden, protagonistenzentriert oder mehr gruppenorientiert arbeiten?

Ziel des Seminars ist es, zu untersuchen, was uns beim Leiten leitet. Sind es unsere theoretischen Hypothesen, Signale des Protagonisten oder der Gruppe, eigene biographische Erfahrungen, die Orientierung an den Psychodramaausbilder/innen, die wir uns zum Vorbild genommen haben oder ganz andere Beweggründe?

Um unser psychodramatisches Handeln besser verstehen und begründen zu können und in unserer Leitungskompetenz insgesamt sicherer zu werden, arbeiten wir mit praktischen Übungen, Selbsterfahrung und Ausführungen zur Theorie.

Leitung:            Hans Benzinger

Ort:                    Lörrach, Praxis Sturm Benzinger, Frohnbergstr. 18

Datum:             13. – 15.07.2018

                           Beginn: Freitag 15 Uhr, Ende: Sonntag 14 Uhr

Kosten:             CHF 480.--

Anmeldung:     Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden /

                           www.ipda.ch

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Die Sommerakademie 2018 macht sich auf die Suche nach Sinn und Inhalt von Heimat, einem ebenso umworbenen wie umstrittenen magischen Ort, an dem wir Wurzeln haben, entwurzelt wurden oder wieder Wurzeln schlagen. Wir werden der Frage nachgehen, wieviel Heimat wir brauchen und was uns das Gefühl vermittelt, zu Hause zu sein. Wieviel davon sind Gegenden, Landschaften, Orte und äußere Dinge, und was tragen wir in uns an Glauben, Vorstellungen, Werten, Kulturgütern und Eigenschaften bzw. Eigenarten?

Wir verorten Heimat im Außen, aber auch im Innen, in unserer Seelenlandschaft. Ein Gefühl, ein Gedanke oder eine Erinnerung, ja nur ein Geruch oder Geschmack kann Heimatgefühle vermitteln, uns daheim fühlen lassen. Und natürlich: auch ein Glaube, eine gemeinsam erlebte und geteilte Spiritualität vermitteln Heimat; für manche mehr, für andere weniger.

Heimat ist gerade heute auch ein politisch aufgeheizter Begriff , der mit Angst verknüpft für fragwürdige Ziele missbraucht wird. Heimat grenzt dann aus und lädt nicht ein, dabei zu sein.

In einer Welt der Globalisierung, in der Mobilität als Arbeitstugend gewünscht und long distance Beziehungen als normal empfunden werden, in der Menschen aus ihrer Heimat fliehen, auf der Flucht ihr Leben riskieren und sich woanders sicher und auch daheim fühlen wollen, stellen wir die Frage, was Heimat und Zuhause bedeuten für uns und für die Menschen, die zu uns kommen.

Heimat kann Ausgangspunkt und auch Zielpunkt sein: Der Ort, an dem ich geboren wurde, aber auch der Ort, an dem ich einst begraben werden will.
Wir werden unser eigenes Lebensbuch aufschlagen und Bilder beleben, in denen wir uns zu Hause, daheim und geborgen gefühlt haben. Wir wollen aber auch stark prägenden Ereignissen und nachwirkenden Lebensszenen nicht ausweichen, denen wir entkommen sind und die wir endgültig hinter uns lassen wollen

Wir werden auf der Bühne ergründen, was uns heute Heimat gibt - und was uns vielleicht heimatlos macht. Wir werden auf der Bühne entdecken können, was uns befähigt, jemand anderem das Gefühl zu vermitteln, daheim zu sein, vielleicht sogar bei mir.

Um das zu können, werden wir uns auch auf die Suche nach unserer eigenen Heimat machen. Eine Suche, bei der wir Bekanntes in neuem Licht, aber sicherlich auch Neues und Unerwartetes in einem anderen Licht entdecken werden. Eine Suche im Außen und im Innen.

Die praktische Selbst-Erfahrung auf der psychodramatischen Bühne wird ergänzt durch theoretische Reflexionen, Übungen zum Transfer in die berufliche Praxis, durch Großgruppenerfahrung und Fachvortrag.

Leitung:

Martina McClymont-Nielitz,
 Psychologische Psychotherapeutin, Psychodrama-Therapeutin Claudia Otto, Psychotherapeutin, Psychodrama-Therapeutin Klaus Ernst Harter,
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, Sozialarbeiter, Familientherapeut, Psychodrama-Leiter, Suchttherapeut med. Volker Reinken,
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychodrama-Therapeut med. Stefan Woinoff, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychodrama-Therapeut

Ort:                       Insel Reichenau am Bodensee

Datum:                 28.7. – 1.8.2018 • Am Samstag eine Sitzung am

                              Nachmittag und am Abend; danach: jeweils eine

                              Sitzung von 9 - 12 Uhr und von 16 - 19 Uhr. In

                              den Mittagspausen Erholungsmöglichkeiten am See

Kosten:                CHF 660.--

Anmeldung:        Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden /

                              www.ipda.ch

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Bei der Tischbühne handelt sich um eine vereinfachte Form des Rollenspieles im Einzelsetting. Ein Tisch, ein Brett oder irgendeine andere kleine Fläche bildet die Bühne für das Rollenspiel, auf der mit kleinen Gegenständen eine Szene aufgestellt wird. Das können Playmobil- oder Legofiguren, Figuren aus Holz, Steine, Knöpfe, Stifte, Fadenspulen usw. sein. Damit kann der Patient verschiedene soziale und psychische Probleme sichtbar und sinnlich erfahrbar machen. Es kann sich dabei um eine konflikthafte Interaktion handeln, einen Rollenhaushalt, das soziale Netzwerk, innere Anteile, Ambivalenzen, uvm.

Die Tischbühne hat gegenüber der Raumbühne den Vorteil, dass sie sowohl für KlientInnen als auch für im Rollenspiel ungeübtere – TherapeutInnen einfacher zu handhaben ist und weniger Ängste auslöst. Der Klient / die Klientin ist nicht so sehr mit der eigenen Person beschäftigt und zeigt daher auch weniger Abwehr. Die Tischbühne eignet sie sich gut für solche Klientinnen und Klienten, bei denen Widerstand wahrscheinlich ist - zum Beispiel für solche, die nicht freiwillig in die Therapie oder Beratung kommen.

Leitung:               Roger Schaller

Ort:                       Olten, Praxis zum Alder, Marktgasse 34

Datum:                 30./31.08.2018 • (Do/Fr jeweils 08.45 bis 16.45 Uhr)

Kosten:                 CHF 550.--

Anmeldung:        Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden /

                              www.ipda.ch

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Im therapeutischen und beraterischen Einzelsetting werden durch die sinnliche Aufstellungsarbeit unbewusste, latente und informelle Erfahrungen ans Licht gebracht und können so reflektiert werden. Neue Sichtweisen ergänzen dann die bisherigen Eindrücke bei den KlientInnen oder KundInnen. Veränderungsprozesse können auf den Weg gebracht werden. Im Seminar erleben Sie in Demonstration und Übung die unterschiedlichen Wirkweisen durch den Einsatz verschiedener Materialen. Die Grenzen der Einsetzbarkeit werden diskutiert. Es werden Modifikationen für verschiedene Beratungsformate vermittelt.

Leitung:          Roswitha Riepl, Psychodrama-Psychotherapeutin

                         (ÖAGG) und Wirtschaftscoach in Wien

Ort:                  Zürich, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14

Datum:            21./22. September 2018 • Freitag/Samstag

                          von 09.00 bis 17.00

Kosten:            CHF 450.-

Anmeldung:    Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden /

                          www.ipda.ch

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Trauma Behandlungen sind individuell. Sie bieten heute therapieübergreifende Konzepte, die verschiedene psychotherapeutische Ansätze integriert. Das beinhaltet sowohl medizinisch-psychiatrische und psychologisch orientierte therapeutische Konzepte. Die Art und Ausprägungen von Traumata sind sehr unterschiedlich und bedürfen der genauen Diagnose. Mit einem kürzlich stattgefundenen oder Aktual-Trauma z. B. eines Überfalls, wird anders umgegangen als mit den Auswirkungen von Langzeit- oder frühkindlichen Traumata. Psychische Traumatisierungen können Posttraumatische Belastungsstörungen verursachen, aber auch weitere psychische und körperliche Störungen induzieren. Dazu gehören psychosomatische Störungen, Essstörungen, Depressionen, Angst und dissoziative Störungen. Eine der wichtigsten therapeutischen Interventionen sind Stabilisierungstechniken, welche praxisnah vermittelt und mit Rollenspielen eingeübt werden ebenso wie auch weitere Aktionsmethoden zum Einsatz kommen.

Voraussetzung ist die aktive Teilnahme und die Bereitschaft Träume mitzubringen.Das Seminar wendet sich an Psychologinnen und Ärzte in Ausbildung. Dieses Seminar soll einen Einblick in die psychotherapeutische Arbeit mit Träumen und Märchen ermöglichen.

Lernziele: In diesem Seminar werden die Grundunterschiede verschiedener Traumata diagnostisch und therapeutisch erarbeitet.

Leitung:          Dr. med. Susanne Kunz Mehlstaub

                         (www.kunz-psychotherapie.ch)

Ort:                  Glockengasse 4, 9000 St. Gallen

Datum:           25./26. Oktober 2018 • Donnerstag von 15 bis 20 Uhr

                        und Freitag von 09.00 bis 20.00

Kosten:           CHF 550.-

Anmeldung:   Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden /

                         www.ipda.ch

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Das Ein-Personen-Rollenspiel in Beratung, Coaching, Therapie und Supervision

 

Das psychodramatische Rollenspiel ist auch im Einzelsetting ein wirksames Lerninstrument. Dieser Lehrgang richtet sich an erfahrene Fachpersonen, die vermehrt Psychodrama-Elemente und kreative Techniken in ihre Einzelarbeit integrieren möchten. In praxisbezogenen Fallbeispielen wird praktisches und theoretisches Verständnis vermittelt für die Wirkungsweise einiger zentraler Instrumente und Techniken des Psychodramas. Grundlage dieser Seminare sind die Rollenspiel-Bücher von Roger Schaller.

 

Modul 1: Instrumente und Rahmenbedingungen des Rollenspiels

  • Raumbühne und Tischbühne als Werkstätten des Bewusstseins
  • Mentalisieren mit Rollenspiel: die Denkfunktion der Simulation
  • Aktionsmethoden: Soziometrie, psychodramatische Aufstellungsarbeit, Szenenaufbau, Inseltechnik, Doppeln, Spiegeln
  • Rollenfeedback und Sharing
  • Das psychodramatische Rollenspiel für die Reduktion von Komplexität und für eine ganzheitliche

Leitung:                                    Roger Schaller, Psychodramatiker PDH, Psychologe und Psychotherapeut, Fachautor

Ort:                                            Olten

Datum:                                      1./2.11.2018 

Kosten:                                      CHF 570.--

Anmeldung:                              Institut für Psychodrama und

                                                     Aktionsmethoden / www.ipda.ch

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Modul 2: Szenisches Denken und Handeln

  • Die drei Welten des Rollenspieles
  • Rollenspiel in einer eigenen Rolle und Rollenspiel in der Rolle einer anderen Person
  • Rollenwechsel, Szenenwechsel und Schlüsselsituationen
  • Regietechniken: Einfrieren, Maximierung, Rückwärts- und Vorwärtsspulen, Zeitraffer
  • Stuhldialoge mit imaginierten Personen und Stühlearbeit mit Persönlichkeitsanteilen, Einstellungen, Werten und Normen

Leitung:                                    Roger Schaller, Psychodramatiker PDH, Psychologe und Psychotherapeut, Fachautor

Ort:                                            Olten

Datum:                                      25./26.01.2019

Kosten:                                      CHF 570.--

Anmeldung:                              Institut für Psychodrama und

                                                     Aktionsmethoden / www.ipda.ch

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Modul 3: Ein-Personen-Rollenspiel „Masterclass“

  • Variationen der Rollenübernahme: Imitation, kognitive Rollenübernahme, Embodiment
  • Das Regiegespräch: die zentrale Technik für das Psychodrama im Einzelsetting
  • Spezielle Rollenübernahmen im Hier-und-Jetzt der Beratungssituation   
  • Rollenspiel bei mangelhafter Veränderungsmotivation und ablehnender Einstellung des Klienten/der Klientin

Leitung:                                    Roger Schaller, Psychodramatiker PDH, Psychologe und Psychotherapeut, Fachautor

Ort:                                            Olten

Datum:                                      21./22.03.2019

Kosten:                                      CHF 570.--

Anmeldung:                              Institut für Psychodrama und

                                                     Aktionsmethoden / www.ipda.ch

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