Offene Seminare

Einige Seminare der Weiterbildung sind offen für Gasthörer/-innen. Diese offenen Seminare sind unten aufgelistet. Die offenen Seminare enthalten keinen Selbsterfahrungsanteil und bilden thematisch eine abgerundete Einheit.

Wie im Psychodrama üblich ist der Kern dieser Seminare nicht eine Power-Point-Präsentation, sondern die handelnde und szenische Darstellung von Theorien, Modellen, Erfahrungen und Fallbeispielen.

Als Psychodramatikerinnen und Psychodramatiker brauchen wir eine fundierte Theorie. Deshalb steht im Mittelpunkt des Seminars eine „Landkarte der Psychodramatheorie“, die sich seit Jahren in der Praxis bewährt. Diese Landkarte wird in vielen kleinen Szenen erarbeitet, sodass Sie eine psycho- dramatische Didaktik erleben können. Vertieft werden „Filetstücke“ von Morenos Theorie wie der Katharsisbegriff, der kreative Zirkel und die Rollentheorie. Psychodramatische Grundkenntnisse werden für dieses Seminar vorausgesetzt.

Leitung:          Christoph Hutter, Leiter psychologisches Beratungszentrum Lingen/Ems

Ort:                 Zürich, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14

Datum:           09./10. Februar 2018 • Freitag/Samstag von 09.00 bis 17.00

Kosten:           CHF 450.-

Anmeldung:   Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

Im Einzelsetting im Beratung, Coaching und Therapie ermöglicht die Arbeit mit Stühlen eine Externalisierung von Persönlichkeitsanteilen, Gefühlen, Einstellungen, Werten und Normen. Diese Anteile sind oftmals dysfunktional und können in Form von Stühlen auf der Bühne besser erkennbar und handhabbar gemacht werden. Diese kurzen Interventionen mit den Techniken der Stühlearbeit können als Wise Interventions bezeichnet werden (siehe Walton 2014). Sie zielen auf wesentliche Kernprozesse bei den Klientinnen und Klienten und können durch die selbstverstärkende Wirkweise eine langfristige Veränderung bewirken.

Die Stühlearbeit ist auch sehr effektiv, wenn der therapeutische Prozess blockiert ist: Die KlientInnen können ihre Gedanken und Gefühle sichtbar und handhabbar machen. Sie können sich durch diese auf einem Stuhl dargestellten Denk- und Verhaltensmöglichkeit besser distanzieren und zu neuen Verhaltensweisen finden. Dieses rollenspielartige Vorgehen ermöglicht ein kooperatives und kreatives Erkunden der inneren Welten der Klientinnen und Klienten.

Leitung:               Roger Schaller

Ort:                       Olten, Praxis zum Adler, Marktgasse 34

Datum:                 15./16.03.2018 • (Do/Fr jeweils 08.45 bis 16.45 Uhr)

Kosten:                               CHF 550.--

Anmeldung:      Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

Mit einer psychodramatischen Aufstellung kann in kurzer Zeit die Dynamik von Organisationen, Familien, Teams oder Gruppen sichtbar gemacht und nachvollzogen werden. Dabei werden kognitive und sprachliche Elemente mit der emotionalen und nicht-sprachlichen Ebene zusammengeführt. Im Mittelpunkt steht dabei der/die selbst bestimmt handelnde Fragestellende. Im Seminar erleben Sie Demonstrationen, welche kritisch diskutiert werden und erlernen Sie die Grundkonzepte einer fundierten psychodramatischen Aufstellungsarbeit.

Leitung:          Roswitha Riepl, Psychodrama-Psychotherapeutin (ÖAGG) und Wirtschaftscoach in Wien

Ort:                 Zürich, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14

Datum:           06./07. April 2018 • Freitag/Samstag von 09.00 bis 17.00

Kosten:           CHF 450.-

Anmeldung:   Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

Die Menschen, die wir begleiten sind immer auch mit existentiellen Themen beschäftigt: mit der Frage nach dem Sinn des Lebens oder der Auseinandersetzung mit dem Tod, mit ethischen Fragestellungen oder dem Streben nach Glück. Es ist eine Stärke des Psychodramas, dass Moreno sein Verfahren ganz selbstverständlich für diese Dimensionen des Lebens geöffnet hat. In diesem Weiterbildungsseminar werden wir uns mit den zentralen Erkenntnissen der „existentiellen Psychotherapie“ von Yalom und der Glücksforschung auseinandersetzen.

 

Leitung:          Christoph Hutter, Leiter psychologisches Beratungszentrum Lingen/Ems

Ort:                 Zürich, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14

Datum:           15./16. Juni 2018 • Freitag/Samstag von 09.00 bis 17.00

Kosten:           CHF 450.-

Anmeldung:   Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

In der Anwendung des Psychodramas können wir auf ein reiches Repertoire von Techniken und Arrangements zurück greifen, haben in der Regel ein humanistisches Menschbild als Grundhaltung, und es stehen uns differenzierte theoretische Ansätze zur Verfügung. Aber was sind unsere Beweggründe, dass wir mit einer Inszenierung beginnen, bestimmte Techniken anwenden, protagonistenzentriert oder mehr gruppenorientiert arbeiten?

Ziel des Seminars ist es, zu untersuchen, was uns beim Leiten leitet. Sind es unsere theoretischen Hypothesen, Signale des Protagonisten oder der Gruppe, eigene biographische Erfahrungen, die Orientierung an den Psychodramaausbilder/innen, die wir uns zum Vorbild genommen haben oder ganz andere Beweggründe?

Um unser psychodramatisches Handeln besser verstehen und begründen zu können und in unserer Leitungskompetenz insgesamt sicherer zu werden, arbeiten wir mit praktischen Übungen, Selbsterfahrung und Ausführungen zur Theorie.

Leitung:               Hans Benzinger

Ort:                       Lörrach, Praxis Sturm Benzinger, Frohnbergstrasse 18

Datum:                 13. – 15.07.2018 • Beginn: Freitag 15 Uhr, Ende: Sonntag 14 Uhr

Kosten:                               CHF 480.--

Anmeldung:      Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

Die Sommerakademie 2018 macht sich auf die Suche nach Sinn und Inhalt von Heimat, einem ebenso umworbenen wie umstrittenen magischen Ort, an dem wir Wurzeln haben, entwurzelt wurden oder wieder Wurzeln schlagen. Wir werden der Frage nachgehen, wieviel Heimat wir brauchen und was uns das Gefühl vermittelt, zu Hause zu sein. Wieviel davon sind Gegenden, Landschaften, Orte und äußere Dinge, und was tragen wir in uns an Glauben, Vorstellungen, Werten, Kulturgütern und Eigenschaften bzw. Eigenarten?

Wir verorten Heimat im Außen, aber auch im Innen, in unserer Seelenlandschaft. Ein Gefühl, ein Gedanke oder eine Erinnerung, ja nur ein Geruch oder Geschmack kann Heimatgefühle vermitteln, uns daheim fühlen lassen. Und natürlich: auch ein Glaube, eine gemeinsam erlebte und geteilte Spiritualität vermitteln Heimat; für manche mehr, für andere weniger.

Heimat ist gerade heute auch ein politisch aufgeheizter Begriff , der mit Angst verknüpft für fragwürdige Ziele missbraucht wird. Heimat grenzt dann aus und lädt nicht ein, dabei zu sein.

In einer Welt der Globalisierung, in der Mobilität als Arbeitstugend gewünscht und long distance Beziehungen als normal empfunden werden, in der Menschen aus ihrer Heimat fliehen, auf der Flucht ihr Leben riskieren und sich woanders sicher und auch daheim fühlen wollen, stellen wir die Frage, was Heimat und Zuhause bedeuten für uns und für die Menschen, die zu uns kommen.

Heimat kann Ausgangspunkt und auch Zielpunkt sein: Der Ort, an dem ich geboren wurde, aber auch der Ort, an dem ich einst begraben werden will.
Wir werden unser eigenes Lebensbuch aufschlagen und Bilder beleben, in denen wir uns zu Hause, daheim und geborgen gefühlt haben. Wir wollen aber auch stark prägenden Ereignissen und nachwirkenden Lebensszenen nicht ausweichen, denen wir entkommen sind und die wir endgültig hinter uns lassen wollen

Wir werden auf der Bühne ergründen, was uns heute Heimat gibt - und was uns vielleicht heimatlos macht. Wir werden auf der Bühne entdecken können, was uns befähigt, jemand anderem das Gefühl zu vermitteln, daheim zu sein, vielleicht sogar bei mir.

Um das zu können, werden wir uns auch auf die Suche nach unserer eigenen Heimat machen. Eine Suche, bei der wir Bekanntes in neuem Licht, aber sicherlich auch Neues und Unerwartetes in einem anderen Licht entdecken werden. Eine Suche im Außen und im Innen.

Die praktische Selbst-Erfahrung auf der psychodramatischen Bühne wird ergänzt durch theoretische Reflexionen, Übungen zum Transfer in die berufliche Praxis, durch Großgruppenerfahrung und Fachvortrag.

Leitung:

Martina McClymont-Nielitz,
 Psychologische Psychotherapeutin, Psychodrama-Therapeutin Claudia Otto, Psychotherapeutin, Psychodrama-Therapeutin Klaus Ernst Harter,
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, Sozialarbeiter, Familientherapeut, Psychodrama-Leiter, Suchttherapeut med. Volker Reinken,
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychodrama-Therapeut med. Stefan Woinoff, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychodrama-Therapeut

Ort:                       Insel Reichenau am Bodensee

Datum:                 28.7. – 1.8.2018 • Am Samstag eine Sitzung am Nachmittag und am Abend; danach: jeweils eine Sitzung von 9 - 12 Uhr und von 16 - 19 Uhr. In den Mittagspausen Erholungsmöglichkeiten am See

Kosten:                               CHF 660.--

Anmeldung:      Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

Bei der Tischbühne handelt sich um eine vereinfachte Form des Rollenspieles im Einzelsetting. Ein Tisch, ein Brett oder irgendeine andere kleine Fläche bildet die Bühne für das Rollenspiel, auf der mit kleinen Gegenständen eine Szene aufgestellt wird. Das können Playmobil- oder Legofiguren, Figuren aus Holz, Steine, Knöpfe, Stifte, Fadenspulen usw. sein. Damit kann der Patient verschiedene soziale und psychische Probleme sichtbar und sinnlich erfahrbar machen. Es kann sich dabei um eine konflikthafte Interaktion handeln, einen Rollenhaushalt, das soziale Netzwerk, innere Anteile, Ambivalenzen, uvm.

Die Tischbühne hat gegenüber der Raumbühne den Vorteil, dass sie sowohl für KlientInnen als auch für im Rollenspiel ungeübtere – TherapeutInnen einfacher zu handhaben ist und weniger Ängste auslöst. Der Klient / die Klientin ist nicht so sehr mit der eigenen Person beschäftigt und zeigt daher auch weniger Abwehr. Die Tischbühne eignet sie sich gut für solche Klientinnen und Klienten, bei denen Widerstand wahrscheinlich ist - zum Beispiel für solche, die nicht freiwillig in die Therapie oder Beratung kommen.

Leitung:               Roger Schaller

Ort:                       Olten, Praxis zum Alder, Marktgasse 34

Datum:                 30./31.08.2018 • (Do/Fr jeweils 08.45 bis 16.45 Uhr)

Kosten:                               CHF 550.--

Anmeldung:      Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

Im therapeutischen und beraterischen Einzelsetting werden durch die sinnliche Aufstellungs- arbeit unbewusste, latente und informelle Erfahrungen ans Licht gebracht und können so reflektiert werden. Neue Sichtweisen ergänzen dann die bisherigen Eindrücke bei den KlientInnen oder KundInnen. Veränderungsprozesse können auf den Weg gebracht werden. Im Seminar erleben Sie in Demonstration und Übung die unterschiedlichen Wirkweisen durch den Einsatz verschiedener Materialen. Die Grenzen der Einsetzbarkeit werden diskutiert. Es werden Modifikationen für verschiedene Beratungsformate vermittelt.

Leitung:          Roswitha Riepl, Psychodrama-Psychotherapeutin (ÖAGG) und Wirtschaftscoach in Wien

Ort:                 Zürich, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14

Datum:           21./22. September 2018 • Freitag/Samstag von 09.00 bis 17.00

Kosten:           CHF 450.-

Anmeldung:   Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

Trauma Behandlungen sind individuell. Sie bieten heute therapieübergreifende Konzepte, die verschiedene psychotherapeutische Ansätze integriert. Das beinhaltet sowohl medizinisch-psychiatrische und psychologisch orientierte therapeutische Konzepte. Die Art und Ausprägungen von Traumata sind sehr unterschiedlich und bedürfen der genauen Diagnose. Mit einem kürzlich stattgefundenen oder Aktual-Trauma z. B. eines Überfalls, wird anders umgegangen als mit den Auswirkungen von Langzeit- oder frühkindlichen Traumata. Psychische Traumatisierungen können Posttraumatische Belastungsstörungen verursachen, aber auch weitere psychische und körperliche Störungen induzieren. Dazu gehören psychosomatische Störungen, Essstörungen, Depressionen, Angst und dissoziative Störungen. Eine der wichtigsten therapeutischen Interventionen sind Stabilisierungstechniken, welche praxisnah vermittelt und mit Rollenspielen eingeübt werden ebenso wie auch weitere Aktionsmethoden zum Einsatz kommen.

Voraussetzung ist die aktive Teilnahme und die Bereitschaft Träume mitzubringen.Das Seminar wendet sich an Psychologinnen und Ärzte in Ausbildung. Dieses Seminar soll einen Einblick in die psychotherapeutische Arbeit mit Träumen und Märchen ermöglichen.

Lernziele: In diesem Seminar werden die Grundunterschiede verschiedener Traumata diagnostisch und therapeutisch erarbeitet.

Leitung:          Dr. med. Susanne Kunz Mehlstaub (www.kunz-psychotherapie.ch)

Ort:                 Glockengasse 4, 9000 St. Gallen

Datum:           25./26. Oktober 2018 • Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und Freitag von 09.00 bis 20.00

Kosten:           CHF 550.-

Anmeldung:   Institut für Psychodrama und Aktionsmethoden / www.ipda.ch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 032 344 24 97

Einige Seminare der Weiterbildung sind offen für Gasthörer/-innen. Diese offenen Seminare sind unten aufgelistet. Die offenen Seminare enthalten keinen Selbsterfahrungsanteil und bilden thematisch eine abgerundete Einheit.

Wie im Psychodrama üblich ist der Kern dieser Seminare nicht eine Power-Point-Präsentation, sondern die handelnde und szenische Darstellung von Theorien, Modellen, Erfahrungen und Fallbeispielen.